Gewaltprävention - Projekt „Faustlos"

Gewaltprävention durch Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

In diesem Projekt liegt der Schwerpunkt bei der Vermittlung und in der Schulung von allgemeinen sozialen Verhaltensfertigkeiten und somit in der Prävention von Gewalt. Die Übungen bzw. Lektionen sind didaktisch so aufbereitet und konzipiert, dass sie alle Kinder einer Klasse ansprechen und hier angewendet werden können. Diese Übungen sind speziell für Grundschulkinder geeignet und bei den Übungen wird stets darauf geachtet, dass ein Transfer in Alltagssituationen gegeben ist. Das Projekt „Faustlos" besteht aus drei Einheiten, die unterschiedliche Lernziele verfolgen.
In der ersten Einheit geht es um die Förderung der Empathie. Das bedeutet, dass Schülerinnen lernen sollen, emotionale Befindlichkeiten anderer Personen zu erkennen, diese zu deuten bzw. zu verstehen und entsprechend darauf einzugehen.

Die zweite Einheit handelt von der Impulskontrolle. Hier soll gelernt werden, dass bei einem Problem zuerst das Handeln unterbrochen werden soll, um die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten des Problems zu durchdenken und um anschließend die passende Lösung zu finden. Wichtig dabei ist die Überprüfung der gewählten Lösung.

Das Ziel der dritten Einheit besteht darin, den richtigen Umgang mit Ärger und Wut zu lernen. Dabei sollen positive Selbstverstärker gebraucht und Beruhigungstechniken vermittelt werden, die zu einem konstruktiven Umgang mit Gefühlen (Ärger und Wut) führen sollen.
Anschließend sollen Möglichkeiten gefunden werden, in denen das Übertragen des Gelernten in Alltagssituationen geübt werden kann.