<!-- function MM_swapImgRestore() { //v3.0 var i,x,a=document.MM_sr; for(i=0;a&&i<a.length&&(x=a[i])&&x.oSrc;i++) x.src=x.oSrc; } function MM_preloadImages() { //v3.0 var d=document; if(d.images){ if(!d.MM_p) d.MM_p=new Array(); var i,j=d.MM_p.length,a=MM_preloadImages.arguments; for(i=0; i<a.length; i++) if (a[i].indexOf("#")!=0){ d.MM_p[j]=new Image; d.MM_p[j++].src=a[i];}} } function MM_swapImage() { //v3.0 var i,j=0,x,a=MM_swapImage.arguments; document.MM_sr=new Array; for(i=0;i<(a.length-2);i+=3) if ((x=MM_findObj(a[i]))!=null){document.MM_sr[j++]=x; if(!x.oSrc) x.oSrc=x.src; x.src=a[i+2];} } //--> Schullaufbahnberatung

Elterninformation der Grundschulen Woltwiesche, Broistedt und Lengede

„Gemeinsam den richtigen Weg finden!“

Liebe Eltern:
mit der letzten Änderung des Schulgesetzes wurde die formale Schullaufbahnempfehlung abgeschafft. Stattdessen findet eine Beratung zum Bildungsweg statt. Mit dem Ziel, den Erziehungsberechtigten Unterstützung und Orientierung im Hinblick auf die Wahl der weiterführenden Schulform zu geben. Die Entscheidung über die Schulform treffen die Eltern in eigener Verantwortung. Auch bei verständlicher Sorge um die Zukunft des Kindes, sollten Sie die Wahl so treffen, dass Ihr Kind gute Chancen auf Erfolgserlebnisse hat und seine Lernfreude und Lernmotivation erhalten bleibt. Das niedersächsische Schulsystem ist durchlässig, sodass in jeder weiterführenden Schulform im Sekundarbereich I (Hauptschule, IGS, Realschule, Oberschule, Gymnasium) alle Abschlüsse einschließlich des Erweiterten Sekundarabschlusses (Berechtigung zum Wechsel Sekundarstufe II des Gymnasiums) erworben werden können. Bei der Entscheidung könne Sie auf die Unterstützung durch die Lehrkräfte setzen. Deren Empfehlung ist das Ergebnis eines langfristigen Beobachtungsprozesses. Die individuelle Lernentwicklung Ihres Kindes wird ab dem 1. Schuljahr während eines Schuljahres schriftlich dokumentiert. Hierbei geht es darum, das Potenzial aller Schüler trotz unterschiedlicher Voraussetzungen zu erkennen und sie individuell zu fördern. In den anschließenden Lernentwicklungsgesprächen werden Sie über den Lernstand und die nötigen Forder- und Förderschwerpunkte informiert.

Die Beratung beruht auf den folgenden Kriterien:

-> Der Leistungsstand, Arbeits- und Sozialverhalten
Das unten aufgeführte Notenbild dient der Orientierung!

  Deutsch, Mathematik,
Sachunterricht (Englisch)
übrige Fächer (Durchschnitt) Arbeits-/
Sozialverhalten
Hauptschule
IGS
Oberschule
Befriedigend
und schwächer
Befriedigend
und schwächer
Stufe C und schwächer
Realschule
IGS
Oberschule
Gut und
Befriedigend
Gut und
Befriedigend
Stufe C
und besser
IGS Gymnasium Sehr gut und Gut vorwiegend Gut Stufe A und B

 

-> Die Lernentwicklung während der Grundschulzeit
Während der gesamten Grundschulzeit wird die individuelle Lernentwicklung für jeden Grundschüler dokumentiert. Besonders in Zweifels- und Grenzfällen ist dies bei der Beratung hilfreich.

-> Die Erkenntnis aus Gesprächen mit Ihnen.
Beobachtungsmöglichkeiten für Eltern:

Wie fasst mein Kind Neues auf?
Je mehr ein Kind in einer Schule lernen muss, desto besser muss seine Auffassungsgabe sein, um den Lernstoff aufnehmen zu können.
Beobachten Sie deshalb:

  • Wie schnell versteht Ihr Kind Anweisungen für häusliche Tätigkeiten oder Besorgungen?
  • Findet es selbständig Lösungen für Probleme, die im täglichen Leben auftreten? Kann es Neues mit Bekanntem in Verbindung bringen?
  • Wie viel Hilfe benötigt es, um neuen Stoff aus der Schule (z.B. Sachaufgaben in Mathematik) umsetzen zu können?
  • Benötigt Ihr Kind viel Zeit bei den Hausaufgaben?
  • Arbeitet es gerne praktisch und hat wenig Interesse an theoretischen Überlegungen?
  • Lernt Ihr Kind in einer kleinen Gruppe besser als in einer großen Klasse?
  • Benötigt es viel individuelle Unterstützung?

Wie gut ist das Gedächtnis Ihres Kindes?
Die Merkfähigkeit des Gedächtnisses ist bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb sollten Sie beobachten:

  • Wie schnell lernt bzw. lernt es auswendig (Gedichte, Liedtexte, Monatsnamen, Alphabet, Einmaleins…)?
  • Zeigt Ihr Kind in einem oder mehreren Bereichen ein besonderes Interesse und kann es sich hier gut Sachverhalte und Daten merken?
  • Benötigt Ihr Kind viel Übung zur Verbesserung der Rechtschreibfähigkeit?
  • Benötigt Ihr Kind mehr Zeit als andere um mathematische Sachverhalte zu verstehen?
  • Wie gut kann es Gelerntes nach längerer Zeit wiedergeben?
  • Wie viel Übung benötigt es zum Lernen neuen Stoffes (Lesenlernen, Rechenvorgänge, Grammatik, usw.)?

Wie sind die psychischen Voraussetzungen Ihres Kindes?
Wie belastbar ist es?

  • Gibt Ihr Kind schnell auf?
  • Zeigt es Ehrgeiz und Ausdauer auch in schwierigen Situationen?
  • Hat Ihr Kind Konzentrationsschwierigkeiten und kann längere Zeit nicht still sitzen?
  • Benötigt Ihr Kind eine besondere erzieherische Unterstützung

Und außerdem :

  • Unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind und achten Sie darauf, wie es erzählt und erklärt.
  • Zeigt Ihr Kind die Bereitschaft und die Fähigkeit, Probleme selbst anzugehen?
  • Benötigt Ihr Kind bei den Hausaufgaben viel Zeit?
  • Kann es gut mit anderen Kindern zusammen arbeiten?
  • Sprechen Sie mit Eltern von Kindern, die Sie kennen, über deren Erfahrungen in und mit weiterführenden Schulen.

Besonders wenn Ihr Kind mit seinem Leistungsprofil zwischen 2 Schulformen liegt, sind diese Beobachtungen von großer Bedeutung.
Wenn bei Ihnen die positiven Einschätzungen hinsichtlich des Lernverhaltens Ihres Kindes überwiegen, verringert sich damit das Risiko, dass Ihr Kind an einer Schule mit höheren Anforderungen überfordert wird. Wenn eher die negativen Einschätzungen überwiegen, dann verbessern Sie die Schulerfolgschancen Ihres Kindes für die Zukunft, indem Sie die Schulart mit den geringeren Anforderungen wählen. Mit Erfolgserlebnissen wird Ihr Kind später wesentlich besser vorankommen als unter ständiger Überforderung.

(Stand: September 2015 - Biadacz-Hennig, Fleer, Volling)

Zeitplan für das Schuljahr 2016/2017
20.09.2016

Information auf einem Elternabend
- Bildungsauftrag, Leistungsanforderungen und Arbeitsweisen der weiterführenden Schulen
- Empfehlungskriterien und ihre Anwendung
- Möglichkeiten für späteren Schulwechsel

16./24.11. 2016

1. Beratungsgespräch mit Erziehungsberechtigten
Information über:
- Leistung
- Lernentwicklung
- Arbeits- und Sozialverhalten
Protokoll 1
18.01.2017
Halbjahres-Zeugniskonferenz
27.01.2017
Ausgabe der Halbjahreszeugnisse
April/Mai 2017?
2. Beratungsgespräch mit
den Erziehungsberechtigten

- Information über Leistung, Lernentwicklung, Arbeits- und Sozialverhalten
- Information über alternative Wege zum Erreichen des gewünschten Schulabschlusses
- Hinweise auf mögliche Konsequenzen bei Wahl der nicht empfohlenen Schulform
Protokoll 2
Mai 2017
Anmeldung an den weiterführenden Schulen
Rückmeldebogen
21.06.2017
Ausgabe der Zeugnisse

Elterninformation der Grundschule Woltwiesche, der Grundschule Broistedt und der Grundschule Lengede